Private Krankenversicherung

TIPPS zur Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter: Beamte erhalten Beihilfe als ergänzende Fürsorgeleistung des Dienstherrn für den Anteil, der durch die Eigenvorsorge nicht abgedeckt wird. Die beihilfekonforme Eigenvorsorge bietet  die private Krankenversicherung (PKV). Nur die PKV gewährleistet die systemgerechte Absicherung der Beamten im Krankheitsfall. Die gesetzlichen Krankenkassen können den Beamten aufgrund ihres Auftrages keine beihilfekonforme Absicherungsmöglichkeit, sondern lediglich eine Pauschalabsicherung bieten.

Auf dem Gebiet der Krankenversicherung arbeitet die BBBank mit der Debeka zusammen. Die Debeka ist die größte berufsständische Selbsthilfeeinrichtung des öffentlichen Dienstes auf dem Gebiet der Krankenversicherung und bietet ein Höchstmaß an Leistungen bei niedrigen Beiträgen.

Ihre Absicherung bei der Debeka

Die Debeka hat ein speziell auf die jeweilige Beihilfesituation zugeschnittenes, umfassendes Angebot
für die Eigenvorsorge. Der auf den individuellen Beihilfeanspruch abgestimmte Debeka-Rundum-Schutz hat Weltgeltung und leistet unter anderem für:
- Ambulante Krankenhilfe (z. B. Behandlungen durch Ärzte und Heilpraktiker, Arzneien, Hilfs- und Heilmittel)
- Zahnbehandlung und Zahnersatz
- Stationäre Krankenhausbehandlung (Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung)
- Kur- und Sanatoriumsbehandlung (täglicher Zuschuss).

Hohe Beitragsrückerstattung (BRE)

Teilnahmeberechtigte Debeka-Mitglieder, die für ein Kalenderjahr keine Krankenversicherungsleistungen
in Anspruch genommen haben - weil sie gesund waren oder aber kleinere Rechungen selbst gezahlt haben - erhalten seit Jahrzehnten einen großen Teil ihrer Beiträge zurück.

Hier können Sie weitergehende Informationen anfordern



Gesundheitsreform verfassungsgemäß – Bundesregierung sieht sich bestätigt

Heute hat das Bundesverfassungsgericht über mehrere Verfassungsbeschwerden von Unternehmen der privaten Krankenversicherung entschieden, die gegen die Gesundheitsreform gerichtet waren. Die Verfassungsbeschwerden wurden in den zentralen Punkten für nicht zulässig erachtet bzw. als unbegründet abgewiesen.

Die Bundesregierung begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Die Bundesregierung hat immer betont, dass die mit der Gesundheitsreform eingeführten Regelungen verfassungsgemäß sind. Das Bundesverfassungsgericht hat dies heute bestätigt. Für mich ist vor allem die abschließende Klärung von Bedeutung, dass auch die private Krankenversicherung soziale Verantwortung übernehmen muss, damit jeder und jede in Deutschland über einen Krankenversicherungsschutz verfügen kann, und auch Ältere vor Überforderung durch überhöhte Prämien geschützt werden können. Über die Versicherungspflicht und den Basistarif wird dies auch für den Bereich der privaten Krankenversicherung umgesetzt. Zu einer wirtschaftlich tragfähigen Gesundheitsversorgung im Bereich der PKV wird auch die nun bestätigte Einführung von mehr Wettbewerb beitragen, weil es erstmals auch für privat Versicherte realistische Möglichkeiten gibt, den Versicherer zu wechseln. Ich hoffe, das Urteil trägt dazu bei, dass die private Krankenversicherung die beschlossenen Neuregelungen im Sinne des Gesetzgebers umsetzt und bei
künftigen Gesundheitsreformen konstruktiv mitarbeitet."

Mit dem Urteil besteht endgültig Rechtssicherheit über die mit der Gesundheitsreform für die private Krankenversicherung eingeführten Neuregelungen – insbesondere den Basistarif und die Übertragbarkeit der Alterungsrückstellungen beim Wechsel des Versicherers. Aber auch der Bundeszuschuss für versicherungsfremde Leistungen an die gesetzliche Krankenversicherung, die dreijährige Wartefrist für abhängig beschäftigte Pflichtversicherte sowie die Wahltarife in der GKV sind demnach mit der Verfassung vereinbar.


TIPP für Privat Krankenversicherte:

Das Bundesgesundheitsministerium hat zu einen Flyer zum Thema "Private Krankenversicherung - darauf sollten Sie achten" herausgegeben. Hier können Sie den Flyer downloaden


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