Aus dem öffentlichen Sektor: Berlin will Zulagen zahlen

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Aus dem öffentlichen Sektor: Berlin will Zulagen zahlen

Das Land Berlin will Zulagen an Beamtinnen und Beamte zahlen, die besonderen Gefahren und Erschwernissen ausgesetzt sind. Feuerwehrleute des Landes Berlin, die Rettungseinsätze in sehr hohen Gebäuden haben, sollen künftig eine Zulage erhalten. Der Senat verabschiedete einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Bezahlung von Beamten im Vollzugsdienst, wie Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) in Berlin sagte. Damit sind neben Feuerwehrleuten auch Polizisten gemeint. Zudem sollen die neuen beziehungsweise höheren Stellen- und Erschwerniszulagen unter anderem auch für verdeckte Ermittler gelten. Daneben will das Land Berlin das Niveau der Bezahlung an andere Bundesländer angleichen. Es gehe hier auch um die Anerkennung der Beamten für ihre schweren Tätigkeiten, betonte Kollatz. Jährlich will das Land für die

Anpassung mehr als 15 Millionen Euro ausgeben – der Löwenanteil bezieht sich auf die Erschwerniszulagen (13,2 Millionen). Mit dem Gesetzentwurf muss sich nun das Abgeordnetenhaus befassen.


UT 20200604

 

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